Die Offenbarung

Einst war der Tag gekommen an dem der Ritter mit der Pilgerin in den karken Burgmauern an der Tafel zum Mittagsmahle saß, als er über die längst vergangenen Nächte und jenen Träumen und Visionen ihr berichtete die sie hatten.
An den Wänden loderten die Fackeln die ihnen zumindest als zumindest kleine Wärmequelle dienten, den es war im 11. Monat des Jahres, und eiserne Kälte drohte über das Land herein zu brechen.
Als der Ritter an die Pilgerin die Frage richtete ob wann die richtige Zeit gekommen sei um des Ordens Weg zu streiten, er ihr andächtig ein Datum für jene Zeit vortrug, geschahen seltsame Dinge um sie herum.
Die lodernden Fackeln begannen hell auf zu brennen, als seien sie frisch getränkt worden, der schwere aus Eichen gefertigte Schrank der hinter ihnen an der Wand sich befand, erzitterte mit einem lauten Grollen begleitet, selbst die Vögel die in ihrem Käfig saßen und zur Aufmunterung dienen sollten, verstummten für jenen Moment.
Wie angewachsen, ohne sich zu reggen, die Augen weit aufgerissen und der Atem so flach und dennoch schnell, ihr Herz vermochten sie in jenem Augenblicke zu vernehmen spüren, sahen sich die beiden an, den ein Schauern durchdrang ihren Laib und sie wussten ohne eine Frage zu stellen damit sie die Antwort Gottes erhalten haben.
Den des Ritters angedachter Tag zu Ehren Jesu Christ war der Tag an dem er geboren worden sei.
Der 24. Dezember sollte der Tag sein an dem der Orden für die Gerechtigkeit einstehen sollte.



                                        Deus lo voult

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